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Wen ich begleite:
Ich begleite Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte, die spüren, dass ein bisher tragender Lebensabschnitt zu Ende geht – freiwillig oder unfreiwillig.
Oft kommen Menschen zu mir, die nach außen lange funktioniert haben. Die Verantwortung getragen haben. Für Familie, Beruf, Partnerschaft.
Und nun an einem Punkt stehen, an dem sich leise oder deutlich zeigt:
So wie bisher möchte oder kann ich nicht weitermachen.
Wenn eine langjährige Beziehung endet, zerbricht nicht nur Partnerschaft.
Es verändern sich:
Viele Betroffene erleben in dieser Phase eine Mischung aus Schmerz, Erleichterung, Schuld, Angst und Einsamkeit.
Hier geht es darum, Stabilität zurückzugewinnen – und eine neue innere Ausrichtung zu entwickeln.
Der Tod eines Partners, eines Elternteils oder eines engen Wegbegleiters hinterlässt nicht nur Trauer – sondern oft auch Orientierungslosigkeit.
Wer bin ich ohne diesen Menschen? Wie gestalte ich mein Leben nun weiter? Darf ich wieder Freude empfinden?
Ich biete einen geschützten Raum, in dem Trauer ihren Platz haben darf – ohne Druck, ohne Beschleunigung.
Gerade in der Lebensmitte trifft beruflicher Verlust besonders tief.
Er betrifft nicht nur Einkommen, sondern Identität, Status und Selbstwert.
Manche fragen sich:
War das alles?
Beginne ich noch einmal neu?
Traue ich mir das zu?
Hier geht es um realistische Klärung, Stärkung der inneren Haltung und Entwicklung eines tragfähigen nächsten Schrittes.
Manche Verluste sind nicht spektakulär.
Die Kinder ziehen aus. Freundschaften verändern sich. Der Alltag wird stiller.
Und plötzlich entsteht Raum – der sich sicht sofort mit Sinn füllt.
Auf in Partnerschaften kann das Gefühl der Einsamkeit aufkommen.
Einsamkeit ist kein Makel. Sie ist oft ein Hinweis darauf, dass sich etwas im Leben neu ordnen möchte.
In der zweiten Lebenshälfte taucht manchmal eine leise Bilanz auf.
Was ist gelungen? Was nicht? Was wäre noch möglich?
Diese Phase kann verunsichern – aber sie kann auch der Beginn einer bewussteren, freieren Lebensgestaltung sein.
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die bereit sind, sich mit ihren inneren Fragen auseinanderzusetzen.
Sie ist weniger geeignet für Personen, die ausschließlich schnelle Lösungen oder rein symptomorientierte Techniken suchen.
Existenzielle Neuorientierung braucht Bereitschaft zur Reflexion – und Mut zur Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
Jede Krise ist individuell. Jeder Verlust hat seine eigene Geschichte.
Was alle meine Klientinnen und Klienten verbindet, ist der Wunsch nach Klarheit. Nach Würde im Umgang mit dem, was war. Und nach Orientierung für das, was kommen darf.
Wenn Sie sich in diesen Zeilen wiederfinden, lade ich Sie ein, den ersten Schritt zu gehen.
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